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Weltkulturerbe der Weisheitslehren
Was ist Weisheit? Was ist Wissen
Einheit von Geistes und Naturwissenschaft
Einheit von Geist und Materie
Die Idee des Weltengrundes

„Was gemeinhin Geist genannt wird,
ist intuitive Weisheit.

Einige nennen ihn
‚Das geistige Selbst‘.

Einige nennen ihn
‚Den Buddha-Geist‘.

Einige nennen ihn
‚Den einzigen Samen‘.

Einige nennen ihn
‚Die Potenz der Wahrheit‘.

Einige nennen ihn
‚Die All-Grundlage‘."

Auszug aus dem historischen tibetischen Werk
Manjushri's Buch der Göttlichen Weisheit

„Wir können daher die Materie als von jenen Bereichen des Raumes gebildet betrachten, in denen das Feld besonders intensiv ist ... In dieser neuen Art der Physik ist kein Raum für beides, für das Feld und die Materie, denn das Feld ist die alleinige Wirklichkeit. “

Albert Einstein  

Einheit von Geist und Materie - in den Weisheitslehren

Die in der Tradition der Weisheitslehren übermittelten Einsichten in die Schöpfungsordnung finden in den Erkenntnissen der neuen Wissenschaften eine bemerkenswerte Entsprechung. Beide Ansätze nehmen die Wirklichkeit wahr als die Wechselbeziehung eines transzendenten, noumenalen Elementes, das zugleich der Gesamtheit der Natur innewohnt.

In den Kosmologien der Weisheitslehren findet sich die Idee eines gottheitlichen Weltengeistes, des Logos, der mit seinen unsichtbaren Kräften das ganze All durchdringt.

„Er ist die göttliche Kraft, die das Universum beseelt, und als die Gesamtheit der Musterbilder ist er das Siegel, dessen Abdruck die chaotische Materie zum Kosmos gestaltet. So existiert der Logos in doppelter Gestalt: einmal im göttlichen Geiste als Idee, als der Gedanke der zu erschaffenden Welt, und als die aus dem göttlichen Geiste hervorgegangene Weltkraft, von deren gestaltender Tätigkeit der Kosmos herrührt."

Dr. Hans Meyer,
Geschichte der
Lehre von den Keimkräften

Bild 1: Ain Soph, hebr. „das Grenzenlose". Abraham C. Herrera

Bild 2: Die mystische Spirale, Tempelfresko, Bhutan (Quellen)

 
 

Einheit von Geist und Materie - in den Wissenschaften:

Die Idee der „aus dem göttlichen Geiste hervorgegangenen Weltkraft" ist die Entsprechung zum Begriff des „Feldes" in den neuen Wissenschaften. Eine ganze Reihe neuerer wissenschaftlicher Theorien beschreibt kausale Felder hinter der materiellen Ebene: die implizite Ordnung, morphogenetische Felder, Quantenfelder.

Die moderne wissenschaftliche Forschung beginnt, sich vom alten Weltbild der Naturwissenschaften zu lösen, das Materie als leblos und mechanisch sah. Die klassische Physik könnte als eine Theorie der Objekte charakterisiert werden; die davon abweichende Struktur der Quantenphysik als eine Physik der Beziehungen zwischen Teilen und dem Ganzen.

„Auf ihrer fundamentalsten Ebene lässt sich die Materie nicht mehr in unabhängige Einheiten teilen oder auch nur vollständig beschreiben. Subatomare Partikel sind keine festen kleinen Gegenstände wie Billardkugeln, sondern schwingende unbestimmte Energiepakete, die man als solche nicht mehr präzis quantifizieren oder verstehen kann."

Lynne McTaggart, Das Nullpunkt-Feld

„Konkret gibt es nicht Materie und Geist: vielmehr existiert nur die Geist werdende Materie. Es gibt auf der Welt weder Geist noch Materie: der Stoff des Universums ist Geist-Materie."

Pierre Teilhard de Chardin, Der Mensch im Kosmos

Bild 3: Spuren von Elementarteilchen (Quelle)

 

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