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• Weltkulturerbe der Weisheitslehren
„Letztlich ist Tao der den Ursprung enthaltende und bewirkende göttliche oder gottheitliche Weltgeist oder Weltengrund, durchaus unpersonaler Art, der alles, das Gestaltlose, das Unsichtbare, sowie das Gestalthafte, das Sichtbare, durchwirkt und zugleich Leere und Fülle ist." Jean Gebser
„Ein einziges Unteilbares, das ist reines Sein." Chhandogya Upanishad, VI. 2.1.
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Die Idee des Weltengrundes - in den Weisheitslehren In der Tradition der Weisheitslehren wurde „die verborgene Weisheit Gottes" verstanden als das Wirken des gottheitlichen Weltengeistes oder Weltengrundes, der als unsichtbares, verborgenes, noumenales Prinzip die Welt der Erscheinungen hervorbringt und durchwirkt. Im Weltbild der Weisheitslehren besteht Geisteswissenschaft in der Erforschung und Erkenntnis der archetypischen Welt der ursprünglichen Ideen, der Keimkräfte, aus denen die sichtbare Schöpfung der Natur hervorgeht. Unzählig sind die Namen, mit denen dieses noumenale Prinzip benannt wurde.
Die Idee des Weltengrundes - in den integralen Wissenschaften:
Das Konzept des Unus Mundus bei C. G. Jung Die Einheit allen Lebens - dies ist eines der grundlegenden Konzepte in den Weisheitslehren. Auch die neuen Wissenschaften nehmen die wechselseitige Verbundenheit aller Teile der Schöpfung wahr. Carl Gustav Jungs Konzept des Unus Mundus ging aus der Zusammenarbeit mit dem Physiker Wolfgang Pauli hervor. Es stellt ein Modell dar, mit dem die beiden Forscher Quantenphysik, Tiefenpsychologie und Parapsychologie einander anzunähern hofften.
„In der neuesten wissenschaftlichen Forschung wird formuliert: Im Universum gibt es „nur ein einziges Energiefeld, das allem zugrunde liegt. Dieses Feld ist verantwortlich für unsere höchsten geistigen Funktionen und zugleich die Informationsquelle, die das Wachstum unseres Körpers lenkt. Es ist unser Gehirn, unser Herz, unser Gedächtnis - letztlich eine Blaupause der Welt für alle Zeit. Wir sind untrennbar mit der Welt um uns herum verbunden und unsere einzige fundamentale Wahrheit ist unsere Beziehung zu ihr." Lynne McTaggart, Das Nullpunktfeld |
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